Gewehrschäfte im 2.Weltkrieg nicht aus Nussbaumholz


Inzwischen war auch die Suche nach Quellen zur Fertigung von Gewehrschäften  im 2.Weltkrieg erfolgreich. Während im 1.Weltkrieg sowohl in Deutschland als auch in Frankreich die Bestände an starken Walnussbäumen zugunsten der Fertigung von Gewehrschäften dezimiert wurden, wurde zumindest in Deutschland für die über 8 Millionen Karabiner 98k, die zwischen 1939 und 1945 gefertigt wurden, bereits ab 1937 Rotbuchenschichtholz für Gewehrschäfte verwendet. Diesen Aspekt der Sozialgeschichte des Walnussbaumes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland habe ich in dem folgenden kurzen Artikel zusammengefasst.

Bei  der Suche nach Quellen haben mir zahlreiche Fachleute geholfen. Hierfür bedanke ich mich.

Weltkriege und Walnussbestände in Deutschland

Vorbemerkung: Als Sozialwissenschaftler habe ich mich mit Militär und kriegerischer Gewalt beschäftigt. Seit einigen Jahren beschäftigt mich aus pomologischer Sicht, was wir heute tun müssen, um unsere städtische Lebenswelt angesichts des Klimawandels „enkeltauglich“ zu gestalten. Die Landesgruppe Schleswig-Holstein / Hamburg hat mit der Broschüre „UrbanPom“ eine erste Anregung gegeben, Obst in unsere städtische Lebenswelt einzubringen, sie grüner und „essbar“ zu machen. Nachdem ich prächtige, jahrzehntealte Esskastanien in Hamburg entdeckt hatte, habe ich ausführlich Literatur zu Hartschalenobst studiert, um dessen Eignung für Norddeutschland und Standorte im städtischen Bereich zu ergründen. Zu wichtigen Texten habe ich Notizen angefertigt und auf meine Internetseite (www.peterlock.de) gestellt.

Walnussbestände im 20. Jahrhundert in Deutschland: Bei dem Studium der verfügbaren Literatur zu Walnüssen bin ich überraschend wieder meinen sozialwissenschaftlichen Themen begegnet. Übereinstimmend in unterschiedlichsten Quellen wird berichtet, dass die beiden Weltkriege zu erheblichen Bestandsrückgängen bei Nussbäumen geführt hätten, da Nussbaumholz zur Fertigung von Gewehrschäften in großen Mengen benötigt wurde(1). In keiner dieser Schriften zu Walnüssen fand sich ein konkreter Quellenverweis für diesen offensichtlichen Konsens, der angesichts der Massenheere und deren große Bedarfe in diesen beiden Weltkriegen zunächst sehr plausibel erscheint.

Als Sozialwissenschaftler habe ich mir die Frage gestellt, wie die Bereitstellung großer Mengen an Nussbaumholz für die Fertigung von Gewehrschäften jeweils organsiert war. Zwei Möglichkeiten waren denkbar, entweder der Preis für Nussbaumholz steigt deutlich und macht das Fällen und den Verkauf des Holzes attraktiv oder die Verfügung über Nussbaumholz wird mittels Zwangsmaßnahmen bewerkstelligt. Im 2.Weltkrieg kam noch die Plünderung des über weite Teile besetzten Europas in Frage.

Die Suche nach authentischen Quellen war sehr schwierig und zunächst auch nur für den 1.Weltkrieg ergiebig, während ich keinen Beleg für die Minderung der Nussbaumbestände durch Bedarfe für Gewehrfertigung im Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg finden konnte, was insofern überraschend war, als gut belegt mehr als 8 Millionen Gewehre 98k für die Wehrmacht zwischen 1939 und 1945 gefertigt wurden.

Quellen zum Bestandsrückgang im 1.Weltkrieg: Eine erste Erwähnung des massiven Bestandsrückganges fand ich bei Konold, Werner, Hannah Sharaf, Manuel Oelke, Hochstamm-Obstkultur in Südbaden (S.193)(2). Sie zitieren aus dem Tätigkeitsbericht der Badischen Landwirtschaftskammer für das Jahr 1917, der massive Verluste an Walnussbäumen beklagt und über Nachpflanzungen berichtet. 

Ein Zeitungsartikel aus dem April 1916 verweist auf nachfragebedingt gestiegene Preise für Walnussholz als eine Ursache für die offensichtlich dramatischen Rückgänge der Baumbestände.

Im Siegburger Kreisblatt vom 12. April 1916 heißt es:
Vermehrte Anpflanzung von Walnußbäumen. Durch den infolge des Krieges stark erhöhten Bedarf von Nußbaumholz für Gewehrschäfte und die dadurch hervorgerufene Steigerung der Nußbaumholzpreise sind viele Besitzer veranlaßt worden, vorzeitig ihre Nußbäume zu fällen. Diese starke Vernichtung des Bestandes an jüngeren und älteren Walnußbäumen ist nicht nur aus volkswirtschaftlichen Gründen, sondern auch aus obstbaulichen Gründen zu beklagen, da eine beträchtliche Minderung der Nußernte zu erwarten ist. Zur Ergänzung der stark gelichteten Nußbaumbestände ist es daher dringend erforderlich, unverzüglich junge Nußbäume in größtmöglichstem Umfange anzupflanzen. Durch einen Erlaß des Herrn Landwirtschaftsministers wurde gleichzeitig bestimmt, daß Neuanpflanzungen von Walnußbäumen durch Zuwendungen aus Staatsmitteln zu unterstützen sind.“
(https://archivewk1.hypotheses.org/tag/gewehrschaft <aufgerufen 4.7.2019>).

Hinweise auf Zwangsmaßnahmen in der zweiten Hälfte des 1.Weltkrieges finden sich regionalgeschichtlichen Artikeln. In einer Darstellung der Geschichte des Ostertals (heute zum Saarland gehörig, damals Königreich Bayern) findet sich der folgende Hinweis:
„So beschlagnahmte etwa das stellvertretende Generalkommando des II. Bayerischen Armeekorps im September 1915 den gesamten Wollertrag der deutschen Schafschur und die Wollvorräte der Gerbereien. Damit genügend weiches Holz für Gewehrschäfte zu Verfügung stand, wurden 1916 alle stehenden Walnussbäume beschlagnahmt.“ (https://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/texte/Aufsätze/
Kirsch-erster Weltkrieg-ostertal.html <aufgerufen 4.7.2019>)

Im Tagebuch des Lehrers Peter in Pötzen am 2. Januar 1916 wird der Übergang von Marktwirtschaft zur Zwangswirtschaft anschaulich beschrieben:
„In letzter Zeit waren von Aufkäufern die dicken Walnussbäume hier am Orte für sehr viel Geld (80 M – 100 M pro Festmeter) aufgekauft worden und alle Bäume wurden umgemacht. Jetzt sind vom Staat sämtliche Walnußbäume mit einem Mindestumfang von 100 cm beschlagnahmt und sie müssen an die Heeresverwaltung für 60 M pro Festmeter abgegeben werden.“
(www.Geschichte-hessisch-oldendorf.de/Weltkrieg-auf -dem-Dorf.de
<aufgerufen 5.7.2019>

Chronik des 1.Weltkriegs in Staufen im Breisgau:
„1916, 24. Januar Alle Nußbäume, die 1 Meter über dem Boden einen Umfang von mehr als 1 Meter, müssen angemeldet werden. Wir haben 2 Bäumchen in Finsterbach(1,08 und 1,25 m) angemeldet.“ (Umfang von
1 m entspricht einem Durchmesser von etwa 32 cm <P.L.>)
(https://www.staufen.de/startseite/buergerservice/chronik+des+ersten+weltkriegs.html)<aufgerufen 7.7.2019)

Werner Schuricht (Jena) hat mir folgende zeitgenössische Quelle zum Thema geschickt:
„In der seltenen Fachschrift "Provinzialsächsische Monatsschrift für Obst-, Wein- u. Gartenbau. - Halle" findet sich im Jahrgang 19(1918), S. 113: Aufruf an alle Nussbaumbesitzer der Provinz Sachsen-Anhalt. Inhalt: Es besteht maximaler Nussholzbedarf durch den Krieg. Die Baumvermehrung muss deshalb steigen, weil der extrem hohe Jungbaumbedarf das Baumschulangebot übersteigt. Um diese anzukurbeln wurde ein Walnuss-Mutterbaum-Standbuch eingerichtet. Besitzer derartiger, geeigneter Bäume sollen sich melden. Kriterien wären u. a.: Nussgröße, Vollkernigkeit, gute Ausreife, Wüchsigkeit und  Frosthärte (Winter, Blütezeit) des Baumes. Eine Sachverständigen-Kommission werde die Bäume vor Ort begutachten und u. U. deren behördliche Fällung (!) verhindern. Von diesen Auswahl-Bäumen wolle man dann jährlich eine Teilernte für die Vermehrung erwerben.“ (Aber der Krieg war glücklicherweise vorzeitig zu Ende W.S.) In diesem Artikel wird darauf hingewiesen, dass der Dt. Pomologen-Verein auf Bitte der Mitglieder an diese junge Walnussbäume verschickt. (Dt. Obstbauzeitung 1918, S. 195) 

Im Stadtarchiv Lübeck habe ich schließlich die entscheidenden Belege für die zwangswirtschaftliche Beschaffung von kriegswirtschaftlich benötigtem Nussbaumholz gefunden. Am 15. Januar 1916 erfolgte die „Bekanntmachung betreffend Beschlagnahme und Bestandserhebung von Nußbaumholz und stehenden Nußbäumen“. Zuwiderhandlungen waren unter Bezugnahme auf vorangegangene Bekanntmachungen aus dem Jahre 1915 u.a. zur Sicherstellung von Kriegsbedarf und zur Vorratserhebung erheblich strafbewehrt, mit Gefängnis bis zu sechs Monaten oder bis zu 10 000 RM Geldstrafe, verschwiegene Vorräte können im Urteil dem Staat verfallen erklärt werden. Fristversäumnisse und fehlerhafte Angaben können mit bis zu 3000 RM oder im Unvermögensfalle mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft werden. Die vollständigen Texte dieser zwangswirtschaftlichen Maßnahmen zur Sicherung der Kriegsbedarfe finden sich im Reichgesetzblatt.

Bei den Dokumenten im Staatsarchiv findet sich u.a. ein Auftrag aus dem Jahre 1916 an eine lokale Schreinerei 25 000 Gewehrschäfte aus Nussbaumholz zu fertigen.

In einer französischen Quelle aus dem Jahre 1922(3) wird auch über die kriegsbedingten Verluste der Nussbaumbestände berichtet und zugleich festgestellt, dass die deutsche Seite in Elsass und Lothringen die Nussbaumbestände weitgehend gerodet hatte.

Mit diesen Belegen sind die in der Literatur beschriebenen erheblichen Bestandsverluste bei Walnussbäumen für den 1.Weltkrieg bestätigt. Berichte über umfangreiche Nachpflanzungen entsprechen der Wertschätzung dieser Baumart als selbstverständlicher Teil bäuerlicher Landwirtschaft, überwiegend zur Selbstversorgung und lokaler Vermarktung. Anbau in Plantagen gab es in Deutschland kaum. Diese Nachpflanzungen waren jedoch keinesfalls geeignet, den noch sehr viel größeren Bedarf an Gewehrschäften kaum zwei Jahrzehnte später für den 2.Weltkrieg zu decken. Denn nach zwanzig Jahren dürften die nachgepflanzten Walnussbäume einen Durchmesser von kaum mehr als 20 cm erreicht haben und damit nicht geeignet als Nutzholz für Gewehrschäfte gewesen sein. Auch die drei riesigen streng bewachten Walnussbäume, die ich als Kind in der frühen Nachkriegszeit erinnere, weil ich wiederholt davon profitiert habe, dass ein Eichhörnchen eine Nuss jenseits des bewachten Areals abgelegt hatte, sprachen gegen eine Beschlagnahmung wie im 1.Weltkrieg. 

Quellen zum 2.Weltkrieg: Die Ernährungsnot in den ersten Nachkriegsjahren hatte den Blick auf offensichtliche Verluste an Nussbäumen geschärft. Sie wurden rückblickend analog zum 1.Weltkrieg den Bedarfen für die Herstellung von großen Mengen Gewehren im 2.Weltkrieg zugeschrieben.

In einer im Rahmen der im Deutschen Reich angestrebten Autarkie der Ernährung 1943 veröffentlichen Studie von Ewald Könemann(4) wird nicht auf einen großen Nussbaumholzbedarf wegen der Fertigung von Millionen Gewehren für die Wehrmacht verwiesen. Es heißt lediglich: „Im Weltkrieg und zu späteren Zeiten veranlaßte der gesteigerte Bedarf an Walnußholz auch einen starken Einschlag in bester Ertragskraft stehender Bäume.“(S.57) Der Autor verweist auf den verstärkten Anbau von Walnüssen jenseits der Weinbaugebiete und beschreibt dann die Folgen besonders kalter Winter.

Nun haben uns die so überaus strengen Winter 1939, 1940 und 1941 sehr großen Schaden zugefügt. Der große Teil der Walnußbäume ging durch den Frost verloren. Jedoch brachten diese Winter insofern für den Walnußbau eine bedeutende Klärung, als heute für den Wiederaufbau an den übriggebliebenen einigermaßen gewiß geworden ist, was für die Zukunft vermehrungswürdig ist.“ (S.59)

Im Übrigen verweist Könemann auf die im Auftrag des Reichsnährstandes seit 1935 in Geisenheim durchgeführten Arbeiten zum Walnussbau, besonders die Schaffung von frostharten Typen.

Eine Anfrage im Walnussdorf Großbundenbach in der Pfalz ergab keinen Hinweis auf eine Konfiszierung von Walnussbäumen. Frau Rapp hat mir geschrieben:

„Ich habe mich in unserem Ort bezüglich Ihrer Anfrage erkundigt und dabei meinen 87 jährigen Schwiegervater befragt, der sich gut an die Kriegszeit erinnern kann. Ihm ist nicht bekannt, dass Baumstämme zum Zwecke der Gewehrschaftherstellung verkauft wurden. Lediglich lokale Schreiner hatten Interesse, Walnussholz zu verarbeiten.“

Herr Seydel (Wolfhagen) hat auf meine Anfrage u.a. die großen Verluste bei den nachgepflanzten Nussbäumen durch die sehr kalten Winter 1929 und 1940 beschrieben. Ferner hat er auf die ersatzweise Verwendung von Rotbuchenschichtholz für Gewehrschäfte hingewiesen, die in einer Schrift der Reichsarbeitsgemeinschaft Holz e.V. aus dem Jahre 1942 dokumentiert ist. 

„A 5. Walnuß (Juglans regia) ...
Holzverwertung:
Höchst bezahltes deutsches Nutz- und Furnierholz für Raumgestaltung, Hausrat, Waggonbau, Nähmaschinen, Radiogeräte, Pianos, Propellerindustrie (für Handfeuerwaffen des Heeres durch Rotbuchenschichtholz verdrängt).“(5)

Viele Anfragen bei Gewehrherstellern und Militariahändlern blieben zumindest bis jetzt unbeantwortet. Die abschließend zitierte Quelle verdanke ich dem Militärhistorischen Museum in Dresden. Dort wird eindeutig erklärt, dass weder hinreichend Nussbaumholz in der Vorbereitung des 2.Weltkrieges in Deutschland nachgewachsen war, noch Nussbaumholz während des Krieges im besetzten Europa geplündert wurde. In dieser gut dokumentierten Studie zum Karabiner 98k: 1934-1945 heißt es:

Der Schichtholzschaft aus Buchenholz wird eingeführt
Schon im Jahre 1937 waren die Bestände an gutem Nußbaumholz bedenklich geschrumpft, so daß dringend nach Abhilfe gesucht werden mußte. Experimente mit Alternativhölzern wie Buche und Ahorn ergaben, daß sie für Gewehrschäfte nicht geeignet waren, da sie sich stark verzogen und dann die Präzision der Waffe negativ beeinflußten. Auch Ulmenholz wurde in mehreren Versuchen überprüft, es entsprach zwar den Anforderungen, war aber nicht in erforderlichen Mengen verfügbar. 

Nach vielen Experimenten und Truppenversuchen mit verschiedenen Schäften entschied man sich schließlich für den Schichtholzschaft aus Buchenholz, der sich nicht verzog und sogar fester als Nußbaumholz war. Die Schichtholzschäfte waren zwar etwas schwerer als Nußbaumschäfte, dafür lag die Ausschußquote bei ihrer Herstellung nur zwischen 1,5 und 2 Prozent. Buchenholz war außerdem im Inland in ausreichender Menge erhältlich, so daß es im Verlauf des Krieges bei der Beschaffung von Gewehrschäften keine weiteren Probleme gab.“(6)

Wahrscheinlich trifft die Wahrnehmung deutlich verringerter Bestände an Walnussbäumen zu, sie kann aber nicht dem 2.Weltkrieg zugeschrieben werden. Als eine Hypothese bietet sich an, dass die Nussbaumbestände eng mit der bäuerlichen Landwirtschaft verknüpft waren. Ein großer Walnussbaum in Hausnähe war geschätzt, weil er neben der Eigenversorgung gleichzeitig auch vor sommerlichen Fluginsekten geschützt hat. Mit dem starken Rückgang bäuerlicher Betriebe und den massiven Erweiterungen der dörflichen und städtischen Siedlungsflächen in den letzten Jahrzehnten sind viele bäuerliche Anwesen ersatzlos verschwunden und mit ihnen auch die Obstbäume vorwiegend zur traditionellen Eigenversorgung. Angesichts der heute verfügbaren sicheren Veredelungsverfahren ist eine Renaissance des Walnussanbaus zu wünschen, wie sie von der Interessengemeinschaft Walnussbauern gefördert wird (https://www.walnussbauern.de).

August 2019                                                Peter Lock

(1) Z.B.: Stichwort ‚Walnuss’ bei Wikipedia; Dietger Grosser, Hauke Jeske, Das Holz der Walnuss – Eigenschaften und Verwendung, in: LWF Wissen Nr.60, Beiträge zur Walnuss, 2008 (Wahlnuss war Baum des Jahres 2008), S.49.
(2) In: Konold, Werner, R. Johanna Regnath Hg., Gezähmte Natur Gartenkultur und Obstbau von der Frühzeit bis zur Gegenwart, Ostfildern Jan Thorbecke-Verlag 2017
(3) Auguste Chevalier, Observations sur le Noyer, in: Journal d’agriculture et de botanique appliquée, Anneé 1922 /11, S.338-342. „..., un grand nombre de Noyers ayant été détruits pour confeccioner des crosses de fusils.“ (338f) „La guerre surtout a amené une consommation effrayante de Noyers, le bois servant notamment à la fabrication de crosses de fusils. Dans la zone de l’Est de la France qui fut occupée par l’armée allemande, tous les Noyers ayant un díametre de 0,25 m et au-dessus ont été abattus par les Allemands.“(S.342)
(4) Könemann, Ewald, Nussbau in allen Lagen, Berlin (Siebeneicher Verlag) 1943. (1956 erneut in Österreich veröffentlicht, wobei lediglich die geographischen Begriffe des NS-Regimes <Ostmark für Österreich u.a.m.> korrigiert worden waren.
(5) Schafft Nutzhölzer! Von Walter Pingel, Schrift 16 der Reichsarbeitsgemeinschaft Holz e.V. 1942, S.24f.
(6) Law, Richard, Karabiner 98k: 1934-1945, Stuttgart (Motorbuch Verlag) 1995, S.82f.

Beim Zusammentragen der Informationen für diesen Text haben mir geholfen:

Vivian Böllersen, Dirk Ebhardt, Sabine Fortak, Katja Hartmann, Peter Klock, Elke Rapp, Herbert Ritthaler, Werner Schuricht, Manfred Seydel, Stadtarchiv Lübeck.